pop up description layer

Deutsche Literatur und Weltliteratur
Links aus der Literaturspektrum-Datenbank

Auswahl: Land

Auswahl ändern:
Autorensuche Land Zeitraum Sprache Geburtstage Kalenderblätter
Jubiläen 2017 Jubiläen 2018 Jubiläen 2019
Zeitfenster

Suche in der Linkdatenbank:

Autorenübersicht




Russland



Iwan Andrejewitsch Krylow
(1769 - 1844)



http://www.bing.com/search?q=Iwan+Andrejewitsch+Krylow
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Iwan Andrejewitsch Krylow.




Alexander Puschkin
(1799 - 1837)



http://home.arcor.de/berick/illeguan/pushkin1.htm
Gedichte von Alexander Sergejewitsch Puschkin, dem russischen Nationaldichter - auf Deutsch und Russisch - sowie eine Biographie.




Nikolai Gogol
(1809 - 1852)



http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Wassiljewitsch_Gogol
Kurzer Überblick über das Leben von Nikolai Gogol und seine literarischen Werke bei Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_toten_Seelen
Nikolai Gogols bekanntestes Werk "Die toten Seelen" - Wissenswertes zum Inhalt und zum Umfeld der Geschichte erfährt man in diesem Wikipedia-Artikel.




Iwan Gontscharow
(1812 - 1891)



http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Gontscharow
Iwan Gontscharow, am 18. Juni 1812 im russischen Simbirsk (heute Uljanowsk) geboren, wurde, während er als Beamter im russischen Staatsdienst arbeitete, zum Schriftsteller eines ergreifenden, einfühlsamen Werkes, das die leidenschaftliche, aber letzendlich unglückliche Liebe zwischen Ilja Iljitsch und der etwas jüngeren Olga Sergejewna zum Thema hat. Mit liebevollem Humor erzählt der Autor vom letzten Lebensjahrzehnt des Adligen Oblomow, der in St. Petersburg mit Dienerschaft wohnt, aus dem Beamtendienst ausgeschieden ist und der kaum aus seinem Bett herauskommt, es sei denn zu gutem Essen. Wie unter einem Vergrößerungsglas präsentiert Gontscharow in Oblomows Traum die einfache dörfliche russische Welt von Oblomowka, dem weit von Petersburg entfernten Herkunftsort des Haupthelden, mit seinen Personen, Geschäften und Speisen, mit seinen Gewohnheiten, seinen Nachlässigkeiten und seinem Aberglauben. Ilja Iljitsch Oblomow, der Gnädige Herr, dessen behütete Kindheit als Gutsbesitzersproß keine Fähigkeit zum Kampf in seiner Seele erzeugt hat, keine Fähigkeit zur Ausdauer, hat dafür einen umso sanfteren, klareren und genügsameren Charakter - eine Schwäche, die von manchem Spitzbuben unter seinen angeblichen Freunden raffiniert ausgenutzt wird. Auf der anderen Seite steht sein echter Freund aus Kindertagen, Andrej Stolz, väterlicherseits Deutscher, ein vielbeschäftigter Geschäftsmann, der aus ganz anderem Holz geschnitzt ist, und der ein ums andere Mal Ilja aus der Not helfen will, meistens aber an der Trägheit Oblomows scheitert. Olga Sergejewna verbindet die beiden Haupthelden. Stolz, ihr Freund und Ratgeber, macht sie mit dem träge dahinsiechenden Ruheständler bekannt, und der schüchterne Oblomow wird für sie zur ersten großen Herausforderung ihres Lebens. Sein einsames Herz fängt sofort Feuer bei Olga, und auch bei ihr selbst zeigen sich die Symptome des Herzwehs, nachdem sie beobachtete, wie sehr sich ihr Objekt der Neugier und der Beschäftigung zum Subjekt einer, wenn auch unbeständigen Leidenschaft entwickelte. Doch Ilja Iljitsch hat zuviel Angst vor dem Gerede der Leute, ist zu träge seiner Verantwortung für sein Gut nachzukommen, wird finanziell betrogen; kurz, er hat Angst vor der Zukunft mit Olga, die diesen unsicheren Weg mit ihm schließlich unter Qualen nicht mehr mitgehen kann. Olga erkrankt und wird gerettet von Stolz. Oblomow erkrankt auch und wird gerettet von einer treusorgenden Haushälterin, die für ihn näht und kocht, ihm jeden Wunsch von den Augen abliest, und die langsam, obwohl es ihr selber unbewußt bleibt, liebende Gefühle für den Gnädigen Herrn entwickelt. So ersteht für Oblomow wieder sein geliebtes Oblomowka im Kleinen, in einem heruntergekommenen Haus auf der Wyborger Seite der Newa.
Weitere Personen dieses kleinen St. Petersburger Kaleidoskops sind der griesgrämige Diener Sachar, die schlaue Köchin Anisja, der betrügerische Iwan Matwejew sowie sein Komplize, der ungehobelte, aber gerissene Tarantjew, der nur am Geld Oblomows interessiert ist. Mit seiner psychologischen Tiefe und Seelendeutung, mit seiner sprachlichen Brillanz und Bilderschau, mit seiner gesellschaftlichen Stellungnahme sowie weisen Einsichten in Liebe, Ehe und Familie ist Gontscharows Roman "Oblomow" ein Meilenstein in der Russischen Literatur.


http://de.wikipedia.org/wiki/Oblomow
Textauszug - über Oblomows Freund, den Deutschrussen Andrej Stolz:
Sie war mit dieser praktischen Erziehung zur Arbeit nicht ganz einverstanden. Sie fürchtete, ihr Sohn würde ein ebensolcher deutscher Bürger werden wie die, von denen sein Vater abstammte. Sie sah die ganze deutsche Nation für einen Haufen von Kleinbürgern an und liebte nicht die Grobheit, Selbständigkeit und den Hochmut, mit denen die deutsche Menge überall ihre durch ein Jahrtausend ausgearbeiteten Bürgerrechte vorzeigte, ebenso wie eine Kuh Hörner trägt, die sie nicht rechtzeitig zu verstecken weiß. Ihrer Ansicht nach gab es in der ganzen deutschen Nation keinen einzigen Gentleman und konnte es auch keinen geben. Sie kannte im deutschen Charakter keine Weichheit, kein Zartgefühl und keine Nachsicht, nichts, was das Leben in besseren Kreisen so angenehm macht, womit man irgendeine Regel umgehen, eine herrschende Sitte aufheben und sich dem allgemeinen Gesetze widersetzen kann. Nein, diese Flegel stürmen auf einen los und berufen sich darauf, was sie einmal abgemacht und was sie sich in den Kopf gesetzt haben, und sind bereit, die Mauer mit dem Kopfe einzurennen, um nur nach ihren Regeln zu handeln.
... Und ihr schwebt für ihren Sohn das Ideal eines Aristokraten vor; obwohl er ein Parvenü, der Abkömmling eines Bürgers ist, ist er doch auch der Sohn einer russischen Edelfrau und ist ein weißer, wunderschön gebauter Knabe, mit so kleinen Händen und Füßen, mit reinem Teint, mit einem klaren, klugen Blicke, wie sie es in reichen, russischen Häusern und auch im Auslande, aber natürlich nicht bei Deutschen, gesehen hat. Und plötzlich sollte er fast selbst Mühlsteine drehen, von den Fabriken und Feldern, ebenso wie sein Vater, voller Fett und Dünger, mit roten, schmutzigen, schwieligen Händen und einem Wolfshunger zurückkehren! Sie schnitt Andrjuscha schnell die Nägel, brannte ihm die Locken, nähte ihm elegante Kragen und Vorhemden, bestellte für ihn in der Stadt Röcke, lehrte ihn, den sinnenden Tönen von Herz zu lauschen, sang ihm von Blumen, von der Poesie des Lebens, flüsterte ihm von einer glänzenden Laufbahn bald eines Kriegers, bald eines Schriftstellers zu, träumte mit ihm von dem hohen Beruf, der manchem zuteil wird ... Und diese ganze Perspektive sollte durch das Klappern des Rechenbrettes, durch das Entziffern der schmierigen Bauernrechnungen, durch den Umgang mit Fabrikarbeitern zerstört werden! Sie begann sogar den Wagen, in dem Andrjuscha in die Stadt fuhr, den Gummimantel, den der Vater ihm geschenkt hatte, und die grünen Handschuhe aus rauhem Leder zu hassen – alle diese groben Attribute eines der Arbeit gewidmeten Lebens. Unglücklicherweise lernte Andrjuscha vorzüglich, und der Vater machte ihn zum Hilfslehrer in seinem kleinen Pensionat. Das wäre noch das wenigste gewesen; aber er setzte ihm, wie einem Handwerksburschen, nach echt deutscher Art ein Gehalt fest: er bekam zehn Rubel monatlich und mußte das durch seine Unterschrift bestätigen.
Tröste dich, gute Mutter, dein Sohn ist auf russischem Boden aufgewachsen – nicht in der Alltagsmenge mit bürgerlichen Kuhhörnern, mit Mühlsteine bewegenden Händen. In der Nähe war Oblomowka. Dort war ein ewiger Feiertag! Dort wurde die Arbeit wie ein Joch von den Schultern abgeschüttelt; dort stand der gnädige Herr nicht beim Morgengrauen auf und ging nicht in die Fabriken an den mit Fett beschmierten Rädern und Federn vorbei.


https://www.weltbild.de/artikel/hoerbuch/oblomow-2-mp3-cds_19302129-1
Den OBLOMOW als Hörbuch, meisterhaft gesprochen von Christian Brückner.




Michail Lermontow
(1814 - 1841)



http://www.bing.com/search?q=Michail+Lermontow
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Michail Lermontow.




Iwan Turgenjew
(1818 - 1883)



http://www.bing.com/search?q=Iwan+Turgenjew
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Iwan Turgenjew.




Fjodor Dostojewski
(1821 - 1881)



http://de.wikipedia.org/wiki/Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski
Wikipedia zu Leben und Werk des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski, einem der bedeutendsten der Russischen Literatur. Einige der bekanntesten Werke sind "Schuld und Sühne" (1866), "Der Idiot" (1868) und "Die Brüder Karamasow" (1880–1881). Dostojewski hatte großen Einfluss auf die expressionistische Literatur in Europa und Amerika. In seinem Roman "Der Idiot" stellt er die Geschichte des Fürsten Myschkin vor, der - wie auch Dostojewski - an Epilespsie leidet, von einem mehrjährigem Klinik-Aufenthalt aus Europa zurückkehrt und an der intriganten St.-Petersburger Gesellschaft scheitert, für die er einfach ein zu guter Mensch ist.

http://www.dostojewski.eu
Eine umfangreiche Dostojewski-Seite mit Zitaten über den großen Schriftsteller Russlands; zum Beispiel schrieb Hofmannsthal über ihn: "Hat die Epoche einen geistigen Beherrscher, so ist es Dostojewski. Seine Gewalt ist unberechenbar, es ist eine wahre Faszination –, er stößt durch die soziale Schilderung hindurch ins Absolute, ins Religiöse." Weitere Highlights dieser Webseite sind die Themenkomplexe FAMILIE, ZEITGESCHEHEN, FRAUEN und eine Foto-GALERIE.




Leo Tolstoi
(1828 - 1910)



http://www.perlentaucher.de/autoren/8681.html
Eine Biographie über Tolstoi, sowie Links zu seinen Romanen und anderen Werken und deren Rezensionen.

http://www.die-leselust.de/buch/tolstoi_leo_karenina.htm
Werkbeschreibung zu Tolstois "Anna Karenina".

http://www.die-leselust.de/buch/tolstoi_kreutzersonate.htm
Werkbeschreibung zu Tolstois "Kreutzersonate" und kleine Leseprobe.




Nikolai Leskow
(1831 - 1895)



http://www.bing.com/search?q=Nikolai+Leskow
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Nikolai Leskow.




Anton Tschechow
(1860 - 1904)



http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/?id=526374
STERN-Artikel über den bedeutenden russischen Erzähler und Dramatiker anlässlich seines 100. Todestages im Jahre 2004.

http://www.odysseetheater.com/tschechow/tschechow.htm
Über Leben und Werk Anton Tschechows, der u.a. die Dramen "Die Möwe", "Onkel Wanja" und "Drei Schwestern" schrieb, informiert hier eine Seite des Odyssee-Theaters aus Österreich. Mit Fotos und Links zu anderen Seiten zu Tschechow und seinem Umfeld.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Tschechow
Artikel der freien Enzyklopädie Wikipedia über Anton Pawlowitsch Tschechow, mit Links zu Tschechow-Zitaten, seinen Werken im russischen Original und zu seiner Geburtsstadt Taganrog.




Maxim Gorki
(1868 - 1936)



http://de.wikipedia.org/wiki/Maxim_Gorki
Lebensstationen von Maxim Gorki (eig. Alexei Maximowitsch Peschkow) bei Wikipedia. Bekannte Werke des russischen Schriftstellers sind z.B. das Theaterstück "Nachtasyl" und der Roman "Die Mutter", der zum Klassiker des "Sozialistischen Realismus" in der Sowjetunion wurde.

http://www.litera.ru/stixiya/authors/gorkij.html
Gedichte von Maxim Gorki auf Russisch. Eine russische Poesie-Seite auf der auch eine Vielzahl weiterer russischer Autoren vertreten ist.

http://www.versalia.de/bio_detail.php?nr=29&schriftsteller=Gorki,%20Maxim
Kurzbiographie von Maxim Gorki, ein Textauszug, eine Werksübersicht und Links zu Rezensionen einiger Gorki-Werke, darunter "Die Mutter" - zu finden in diesem Literaturportal.




Boris Pasternak
(1890 - 1960)



http://www.bing.com/search?q=Boris+Pasternak
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Boris Pasternak.




Ilja Ehrenburg
(1891 - 1967)



http://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Grigorjewitsch_Ehrenburg
Umfangreicher und detaillierter Wikipedia-Artikel über den russisch-sowjetischen Schriftsteller Ilja Ehrenburg. Sein Roman "Tauwetter" gab einer ganzen Geschichtsperiode nach Stalins Tod den Namen.




Lew Kopelew
(1912 - 1997)



http://www.bing.com/search?q=Lew+Kopelew
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Lew Kopelew.




Alexander Solschenizyn
(1918 - 2008)



http://www.bing.com/search?q=Alexander+Solschenizyn
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Alexander Solschenizyn.




Tschingis Aitmatow
(1928 - 2008)



http://de.wikipedia.org/wiki/Tschynggys_Aitmatow
Tschingis Aitmatow war ein in russischer Sprache schreibender kirgisischer Schriftsteller, der sich auch politisch engagierte - als Abgeordneter des Obersten Sowjet der UdSSR und als Botschafter für die Sowjetunion und Kirgisistan. Aitmatows bekanntestes Werk ist die Erzählung "Djamila".

http://de.wikipedia.org/wiki/Dshamilja
Die Erzählung "Dshamilja" (1958) war Tschingis Aitmatows Abschlussarbeit am Gorki-Institut für Literatur in Moskau und handelt von der Liebesgeschichte zwischen der verheirateten Dshamilja, deren Mann an der Front kämpft, und dem scheuen Danijar, der ungeahnte Qualitäten offenbart. 1969 wurde das Buch in der Sowjetunion verfilmt (deutscher Filmtitel: "Sehnsucht nach Djamila").

http://www.welt.de/kultur/article2088313/Schriftsteller_Tschingis_Aitmatow_gestorben.html
Artikel der Tageszeitung "DIE WELT" zum Tod von Tschingis Aitmatow im Jahr 2008.




Juri Rytchëu
(1930 - 2008)



http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Sergejewitsch_Rytcheu
Leben und Schaffen des tschuktschischen Schriftstellers Juri Rytcheu, der als bekanntester literarischer Vertreter der sowjetischen Polarvölker gilt und der seine Romane vorwiegend auf Russisch schrieb, erklärt dieser Wikipedia-Artikel.

http://www.freitag.de/2008/21/08211601.php
Durch die Wolken gegangen - Ein Artikel der Ost-West-Wochenzeitung FREITAG zum Tod von Juri Rytchëu im Mai 2008.




Jewgeni Jewtuschenko
(*1932)



http://de.wikipedia.org/wiki/Jewgeni_Jewtuschenko
Leben und Werk des bekannten russischen Dichters und Schriftstellers.

http://www.welt.de/data/2003/07/18/136611.html
Die WELT zum 70. Geburtstag von Jewgeni Jewtuschenko.




Copyright © 2004 - 2017 www.literaturspektrum.de
Alle Rechte vorbehalten
Augsburg, den 12 Jun 2017 08:09:06

Impressum



Zitat des Tages

Es gibt nur ein Mittel, um so zu sprechen und zu schreiben,
daß man niemals aus der Mode kommen kann:
man muß aufrichtig sprechen und schreiben.

Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)